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Eifel

Sehenswürdigkeiten in der Eifel

Sehenswürdigkeiten, Sagen & Kultur – die Stopps, die eine Tour erst rund machen.

Sehenswert

Sehenswürdigkeiten in der Eifel für Motorradfahrer

Der bekannteste Stopp der Region ist der Nürburgring bei Nürburg. Wer nicht selbst fährt, parkt an der Zufahrt und schaut den Touristenfahrten zu; das Ringwerk am Grand-Prix-Kurs ist wegen Umbaus geschlossen. Direkt daneben ragt die namensgebende Nürburg auf, eine Höhenburg-Ruine mit weitem Rundblick über die Hocheifel. Ob Turm und Gelände begehbar sind und was der Eintritt kostet, vor der Anreise prüfen.

Motorrad auf einem Marktplatz mit Fachwerkhäusern und einer Pergola
Marktplatz in Ulmen an der Deutschen Vulkanstraße. Die Themenroute verbindet die Maare, Trockenmaare und erloschenen Vulkankegel.

Für Burgenfreunde lohnt der Abstecher nach Manderscheid mit Ober- und Niederburg, die sich über dem Liesertal gegenüberstehen. Die Burg Eltz im Elzbachtal am Ostrand der Eifel gehört zu den vollständigsten Höhenburgen Deutschlands und wurde nie zerstört; der Parkplatz liegt oberhalb, der letzte Weg führt zu Fuß oder per Shuttle hinab. In Mayen steht die Genovevaburg mitten in der Altstadt.

Die vulkanische Vergangenheit hat der Eifel ihre auffälligsten Naturdenkmäler hinterlassen. Die Dauner Maare — Gemündener, Weinfelder und Schalkenmehrener Maar — sind wassergefüllte Explosionskessel und von den Höhenstraßen aus gut einsehbar. Das Pulvermaar bei Gillenfeld ist eines der tiefsten und rundesten. Am Laacher See, dem größten natürlichen See der Region, liegt die Benediktinerabtei Maria Laach, eine romanische Klosterkirche, die man von außen jederzeit, das Innere zu den Öffnungszeiten besichtigen kann. Als Aussichtspunkt lohnt die Hohe Acht, die höchste Erhebung der Eifel, mit Aussichtsturm.

Kultur & Sagen

Sagen, Geschichte & Kultur entlang der Route

Sagen, Geschichte & Kultur entlang der Route

Die Eifel ist Vulkanland: Der Ausbruch, der den Laacher See schuf, liegt rund 13.000 Jahre zurück und war einer der größten in Mitteleuropa. Bis heute steigt an einigen Stellen Kohlendioxid aus dem Boden, am Ufer des Laacher Sees als perlende Mofetten sichtbar. Die Mineralquellen von Gerolstein, Bad Bertrich und dem Ahrtal sind dieselbe Erdgeschichte in flüssiger Form.

Die Römer haben in der Eifel deutliche Spuren hinterlassen. Der Römerkanal, eine antike Fernwasserleitung, führte Eifelwasser bis nach Köln; Reste und ein Wanderweg begleiten die Trasse. In Mayen und Mendig zeugen Vulkanpark und die unterirdischen Lavakeller vom jahrhundertelangen Abbau von Basalt und Mühlsteinen, die von hier aus in ganz Europa gehandelt wurden.

Kulturell prägen alte Klöster und Abteien die Region: die Abtei Prüm mit der Salvatorkirche, das Kloster Steinfeld bei Kall, dazu die Fachwerkstädtchen Monschau und Bad Münstereifel, die weitgehend erhaltene mittelalterliche Kerne besitzen. Zu den Eifelsagen gehört das Weinfelder Maar als sogenanntes Totenmaar mit einsamer Kapelle — Stoff für zahllose Erzählungen über versunkene Dörfer.

Unterkunft in der Eifel

Höfener Wirtshaus, Monschau
Monschau

Höfener Wirtshaus

Das Höfener Wirtshaus liegt im Monschauer Ortsteil Höfen im Naturpark Nordeifel und bietet durch die Lage an der B258 eine gut erreichbare Basis für Touren durch die Eifel und in Richtung belgische…

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